Geschichte

| Home |

Auf einer Anhöhe gelegen, in vorherrschender Lage des Bronda-Tales, wo man am Wohnsitz der wichtigsten Adligen der Epoche zusammenkam, liegt das Haus des Bischofs. Es bietet Unterkunft mit Frühstück, B & B, und ist stolz auf seinen sehr alten Ursprung. Er geht zurück
auf den LangobardenkönigAstolfo, der im Jahre 750 den Bau des Klosters von Pagno in Gang
brachte Eine Tafel an der Mauer nahe der zur Abtei gehörenden Kirche erinnert daran, dass hier eine Langobarden-Königin lebte und ihre Tochter Beatrice.
Die Spiritualität des Ortes und die große Zahl der Mönche (nach vorsichtigsten Studien historischer Quellen lebten ca. 300 Mönche im Kloster), machten das Kloster in kurzer Zeit
zu einem der wichtigsten Zentren der Religion und Kultur. Die Sarazenen, die um das Jahr 1000 die Region mit Feuer und Schwert unterwarfen, zerstörten auch das Kloster. Adelaide,
Marquise von Susa und Turin, ließ es in den folgenden 20 Jahren als Sitz des Priorats von Pagno wieder aufbauen.
Während der ruhmreichen Jahrhunderte des Marquisats von Saluzzo trugen auch die Priore von Pagno bei der Abfassung der wichtigsten Seiten zur örtlichen Geschichte bei, bis 1764
eine Päpstliche Bulle das Ende festlegte mit der Annektierung der Diözese von Saluzzo.
Die Bischöfe von Saluzzo nutzten sie bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts
als Sommeraufenthalt. Sie verbrachten hier ihre Ruhetage, in die Natur versunken, in den Frieden und in die zauberhafte Aura des Ortes.
Ein Park, der reich an seltenen Pflanzen ist, vor allem an Rhododendren und Pfingstrosen aus
Tibet, China, Sibirien und der Türkei, separiert das Priorat der Kirche Abbaziale von S.Pietro
und Colombano aus dem 11. Jahrhundert. Sie verbirgt in ihrem Inneren außer der berühmten
langobardischen Krypta, die mit Fresken aus dem 11., dem 14. Jahrhundert bemalt ist, die des
Flamen Hans Klemer. Die neuste Kampagne archäologischer Ausgrabungen, die von der Superintendantur für Archäologie in Piemont im Inneren des Parks durchgeführt wird, bringt
neue und unvorhergesehene geschichtliche Zeugnisse der noblen Vergangenheit ans Licht.

San Colombano
Die aktuelle Ansicht der Kirche Abbaziale di S.Pietro e Colombano